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Mittwoch, 6. November 2013

Geld allein macht nicht glücklich

Sachsen-Anhalt und Brandenburg liegen, in dem im Glücksatlas 2013 dargestellten Ländervergleich, weit zurück. Vor allem im Bereich Haushaltseinkommen besteht ein starke Abweichung vom Durchschnitt nach unten. Der Teufelskreis aus hoher Beschäftigungslosigkeit, Abwanderung und Zersetzung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, gerade in ländlichen Gebieten, ist wohl bekannt.
Viele engagierte Menschen in den Gemeindeverwaltungen, den Vereinen, den gemeinnützigen Unternehmen und in Bürgerinitiativen sind redlich bemüht dieser Tendenz entgegen zu wirken. Die Probleme der Finanzierung von sinnvollen, die Lebenszufriedenheit steigernden Vorhaben, kennen sie sehr gut.
Es kommt immer wieder vor, dass Nachfrage nach einer Leistung besteht und es auch Menschen gibt die diese Leistungen erbringen könnten, dass es aber auf regionaler Ebene am Zahlungsmittel für den Austausch fehlt. An dieser Stelle setzt das Projekt MINUTO an. Ein Mensch, der in der Lage ist, eine qualitative Leistung für seine Mitmenschen zu erbringen, ist auch ermächtigt sich ein Zahlungsmittel zu schaffen, um mit anderen qualitative Leistung austauschen zu können. Minuto-Cash ist ein Gutschein auf der Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches und wird als Zahlungsmittel wie Bargeld verwendet. Minuto-Cash wird ohne zentrale Kontrolle selbst hergestellt und findet in der Umgebung des Herausgebers Verwendung.
Aktuell ist EU-weit zu beobachten, das Bargeld immer mehr in Verruf gebracht und teilweise schon verboten wird. Elektronische Zahlungen sind zentral kontrollierbar, produzieren große Abhängigkeiten und schränken die Freiheit der Menschen weiter ein. Interessanterweise ist jedoch nur Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel. Freiheitsliebende Menschen und Unternehmer mit reinen Absichten lassen sich ihr Bargeld nicht wegnehmen, sie schaffen ihren "Cash" lieber selber und handeln mit MINUTOS! Weiterführende Informationen gibt es auf den Seiten minutocash.org und minuto-marktplatz.de
Aktuell befindet sich die Finanzwelt in Veränderung. Regierungen wollen mit zentral gesteuerten Maßnahmen den Zusammenbruch der arbeitsteiligen Gesellschaft aufhalten. Das Hinauszögern des Kollapses kostet Unsummen. Gleichzeitig geht vielen Menschen das Geld aus. Dieses alte Geldsystem ist von Menschen erdacht worden. Die globale Verbreitung und Anwendung, bis hin zur Ausbeutung von Menschen und Natur, ist Ausdruck unseres kollektiven Bewußtseins. Das Geldsystem hat sich diesem Denken entsprechend geformt. Aber es gibt auch historische Beispiele für ein Geld auf der Grundlage von gegenseitiger Anerkennung. Bis vor etwa einhundert Jahren war in China ein dem Minuto-Cash ähnliches System über Jahrtausende in Anwendung: Fei Lun, das fliegende Rad, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

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